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    VW-China-Chef W?llenstein: Autohersteller auf langsamen Weg zurück zur Normalit?t

    (German.people.cn)

    Dienstag, 03. M?rz 2020

      

    von Jeffrey M?ller, Beijing


    Dr. Stephan W?llenstein (Bild: Volkswagen AG)

    Von au?en betrachtet h?tte Volkswagen angesichts der COVID-19-Epidemie allen Grund zur Besorgnis. Schlie?lich ist die Volksrepublik der wichtigste Einzelmarkt des deutschen Automobilherstellers, rund 40 Prozent der Auslieferungen auf Konzernebene gehen nach China. Dennoch sieht Dr. Stephan W?llenstein, der operative Gesch?ftsführer von Volkswagen China, den Autohersteller bereits auf ?dem langsamen Weg zurück in die Normalit?t“.

    Im Gespr?ch mit People’s Daily Online best?tigt W?llenstein, dass in den meisten chinesischen Produktionsanlagen der Betrieb bereits wieder aufgenommen wurde und der Konzern das M?glichste tue, um die Auswirkungen auf das Gesch?ft zu beschr?nken. Zudem spricht der Automanager über die deutsch-chinesischen Beziehungen im Lichte der Coronavirus-Krise und betont die Wichtigkeit des internationalen Zusammenhalts.

    Das gesamte Interview mit Dr. Stephan W?llenstein lesen Sie hier: 

    China ist ein existenziell wichtiger Markt für Volkswagen. Welche Auswirkungen hatte die Coronavirus-Epidemie in China bislang auf Ihr Gesch?ft?

    Volkswagen ist seit unserem Start in China vor 40 Jahren in Land tief verwurzelt. Wir konnten bereits 42 Millionen Fahrzeuge an Kunden ausliefern, betreiben derzeit 24 Produktionsstandorte und besch?ftigen über 100.000 Angestellte. Volkswagen und China standen und stehen Seite an Seite, sei es in guten Zeiten oder schwierigen wie diesen. In diesen Tagen halten wir fest zu unseren Kunden, Mitarbeitern und der gesamten Gesellschaft und tun unser M?glichstes, um die Auswirkungen auf unser Gesch?ft und auf China insgesamt zu beschr?nken. Nachdem wir ein sicheres Arbeitsumfeld sicherstellen konnten, haben wir Fabriken wieder gestartet und Büros ge?ffnet. Mittlerweile befinden wir uns auf dem langsamen Weg zurück in die Normalit?t. Für einen detaillierten Ausblick auf unser Gesamtgesch?ft ist es derzeit aber noch zu früh.

    Fürchten Sie, dass COVID-19 Volkswagen langfristig sch?digen wird? Wie sch?tzen Sie die Auswirkungen des Virus auf die Weltwirtschaft ein?

    Das derzeitige Ereignis führt uns vor Augen, wie weit die Globalisierung der Welt fortgeschritten ist. China ist Teil dieses globalisierten Netzwerks, deren Wirtschaften aufgrund jahrelanger Entwicklung des internationalen Handels, der Lieferketten und Kundennetzwerke voneinander abh?ngen. Zeiten wie diese sollten uns wieder reflektieren lassen, dass Protektionismus auf lange Sicht niemandem hilft. Herausforderungen wie ein Virus h?ren nicht an Grenzen auf. Nur durch internationale Zusammenarbeit k?nnen Situationen wie diese bew?ltigt werden, die Menschheit und Wirtschaft als Ganzes betreffen.

    Wie viel der Produktion in China haben Sie aktuell wiederaufgenommen? Welche Ma?nahmen werden ergriffen, um die Produktionsmitarbeiter vor Ort zu schützen?

    Wir haben in den meisten Produktionsstandorten, an denen wir Fahrzeuge und Komponenten produzieren, den Betrieb wieder aufgenommen. Dabei wird die Arbeitsleistung den Umst?nden entsprechend angepasst. China, als auch wir als Teil der Industrie, muss einen Balanceakt vollziehen zwischen der Aufnahme der wirtschaftlichen Aktivit?ten und der Eind?mmung des weiteren Ausbruchs der Epidemie. Nach der Rückkehr in Büros und Fabriken hat unser Unternehmen umfassende Vorbeugungsma?nahmen eingeführt, wie regelm??ige Desinfektion des Arbeitsumfelds, Verteilung von Masken, Temperatur-Screening an den Eing?ngen oder Regeln für pers?nlichen Abstand bei Meetings oder Malzeiten.


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